Wenn der Einzelhandel in der Innenstadt am Abend schließt

Service Ihrer vor Ort Apotheke

Es ist Donnerstagabend, 19:55 Uhr, und ich laufe den Westenhellweg entlang. Alle sind in Aufbruchsstimmung – die Aufsteller vor den Läden werden reingeholt, es wird geputzt, das Licht geht aus. Dann biege ich rechts auf den Markt ein und sehe hell erleuchtet die Ausbüttels Adler Apotheke.

Wieso ich zu so später Stunde auf dem Weg in die Adler Apotheke bin? Ich möchte wissen wer und warum Menschen in Dortmund die ausgeweitete Öffnungszeit nutzen. Ist es notwendig den Service der Apotheke so lang anzubieten?

Die älteste Apotheke Westfalens ist von Montag bis Freitags von 8-21 Uhr geöffnet. Und selbst am Samstag von 9-21 Uhr. Die regelmäßigen Notdienste in der Nacht nicht zu vergessen. Schon beim Eintreten in die Apotheke bin ich jedes Mal von der Atmosphäre überwältigt. In der historischen Einrichtung drängen sich untertags unzählige von Kunden und die zwölf Beratungstische sind von Mitarbeitern besetzt.

Jetzt um 20 Uhr ist es merklich ruhiger. Nur noch ein paar Mitarbeiter sind im Dienst und begrüßen mich freundlich.

Insgesamt treffe ich ein gutes Dutzend Kunden an in dieser Stunde. Verblüffend dabei ist, dass die Anzahl der Männer mit den Frauen vergleichbar ist. Außerdem sind 95% der Kunden zwischen 30-50 Jahre alt. Die Stimmung ist bei allen ausnahmslos positiv. Aufgeschlossen berichten mir einige von Ihnen von Ihren Beweggründen. Warum kommen Sie zu dieser Uhrzeit noch in eine Apotheke?

Viele von Ihnen sind zum ersten Mal da. Ein paar Stammkunden mit Kundenkarte.

Ein Herr kommt sogar extra aus Dorstfeld um ein Nasenspray zu erhalten. Wieso fahren Sie für ein Nasenspray soweit? „Ich war bereits zu Hause. Dabei ist mir aufgefallen, dass mein Nasenspray leer ist. Deswegen habe ich im Internet nach einer geöffneten Apotheke gesucht. Über das Portal Yelp habe ich die Adler Apotheke gefunden. In näherer Umgebung gab es keine Alternative“

Ein anderer Herr musste bis 20 Uhr arbeiten und hat es erst jetzt geschafft. Auch er ist extra mit dem Auto gekommen und sehr dankbar jetzt noch einzukaufen.

Zwei Damen sind mit Ihrem Hund spazieren. Ihnen war gar nicht bewusst, dass die Apotheke so lange geöffnet hat. Es ist gerade sehr angenehm in Ruhe mit dem Hund einzukaufen.

Man merkt insgesamt, dass die Öffnungszeiten vielen nicht bewusst sind. Trotzdem empfinden es alle als angenehm. Auch ich empfand die Stunde als einen sehr guten zusätzlichen Service für die Kunden!

 

 

 

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Abnehmen, aber wie?

Im beginnenden Frühling versuchen sich viele der Bikinifigur wieder etwas anzunähern und ein paar Pfunde zu verlieren. Dazu gibt es auf dem Markt so einige Helferlein, die versprechen, dass es mit ihnen deutlich leichter und schneller geht. Ich möchte euch heute über genau diese Mittel informieren. Vorweg sei leider gesagt: „Ein Wundermittel gibt es nicht.“ Gäbe es das, würde wohl niemand mehr mit dem einen oder anderen Kilo zu viel rumlaufen, aber schauen wir uns einfach mal an, welche Präparate es auf dem Markt gibt.

 

Gruppe 1 – Die Quellstoffpräparate

Bereits seit viele Jahren gibt es immer wieder Mittel, welche eingenommen werden und dann im Magen aufquellen. Sie bestehen in der Regel aus Alginaten, Kollagen oder Cellulose. Die aufquellenden Fasern füllen den Magen und sorgen so für ein verringertes Hungergefühl. Eigentlich ein ganz schönes Prinzip, aber es gibt zwei Haken an der Sache.

Der erste ist die Tatsache, dass eine deutlich zu geringe Nahrungszufuhr den Körper in einen Notlaufmodus versetzt. Er denkt dann, dass zum Beispiel eine Hungersnot herrscht und schaltet automatisch in dieses Jahrtausende alte Notprogramm um. Dabei fährt der Körper den Stoffwechsel herunter und hält vor allem an einer Sache fest. Seinen geliebten Fettreserven für schlechte Zeiten. So abgenommene Kilos bestehen in der Regel lediglich aus Wasser oder im schlechteren Fall aus Muskelmasse und sind somit nach der Diät wieder ganz schnell drauf. Fett lässt sich so in der Regel wenig effektiv abbauen.

Das zweite Problem kann tatsächlich noch unangenehmer ausfallen. Nimmt man zu wenig Flüssigkeit zu diesen Mitteln ein, kann es zu starken Verstopfungen bis hin zum Darmverschluss kommen. In den USA wurden daher schon diverse dieser Präparate vom Markt genommen. Auch wir raten ab.

 

Gruppe 2 – Die Fettbinder

Auch hierbei handelt es sich um eine schöne Vorstellung. Essen was man möchte, danach einfach eine Tablette einnehmen und diese bindet die Nahrungsfette. Das funktioniert sogar tatsächlich und ist trotzdem nicht unbedingt eine gute Lösung.

Stellt man seine Ernährung nicht zusätzlich zu der Einnahme dieser Mittel um, ist die gebundene und über den Darm ausgeschiedene Fettmenge viel zu hoch und führt zu Durchfällen. Außerdem werden neben dem Nahrungsfett auch einige fettlösliche Vitamine und Arzneistoffe gebunden und unverdaut aus dem Körper ausgeschieden. Für Patienten mit Dauermedikationen sind diese Mittel daher in der Regel ebenfalls ungeeignet.

Für Personen, die keine Medikamente einnehmen und für ihre Diät auch eine Ernährungsumstellung anstreben können diese Mittel gezielt und sinnvoll dosiert unterstützend wirken. Eine genaue Beratung ist dazu allerdings zwingend erforderlich.

 

Gruppe 3 – Die Eiweißdrinks

Es gibt sie von vielen Herstellern und in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Eiweißdrinks sollen als vollwertiger Mahlzeitersatz eingesetzt werden und so Kalorien sparen. Und das tun sie auch. Zur Unterstützung des Abnehmens sind sie unsere Hauptempfehlung. Allerdings raten wir in der Regel davon ab sie so einzusetzen, wie es die meisten Programme der Hersteller vorsehen.

Oft raten diese dazu sich 7-14 Tage lang ausschließlich von dem entsprechenden Mittel zu ernähren. Das halten wir aus mehreren Gründen für falsch.

Grund eins kennt ihr schon, denn nimmt man nur drei oder vier dieser Drinks am Tag zu sich, entspricht dies einer Kalorienzufuhr von lediglich 750-1000 Kalorien. Dabei schaltet der Körper definitiv in den Notbetrieb. Grund zwei ist eher ein psychologischer. Es ist extrem unbefriedigend zwei Wochen lang nichts Richtiges zu essen. Viele brechen den Abnehmversuch daher frustriert ab.

 

Daher jetzt unsere Empfehlung. Stellt Eure Ernährung um. Bei diesem Schritt helfen wir Euch gerne. Wir beraten Euch, was eine für euch sinnvolle tägliche Kalorienzufuhr ist und was ihr alles essen dürft um diese zu euch zu nehmen. Es gibt eine Menge toller Rezepte die schmecken und trotzdem kalorienarm sind. Ersetzt gerne eine Mahlzeit am Tag durch einen Eiweißshake. Er spart Kalorien, macht satt und versorgt euch mit Vitaminen und Nährstoffen. Und setzt euch erreichbare Bewegungsziele. Ihr müsst nicht direkt einen Marathon laufen, aber natürlich unterstützt Bewegung das Abnehmen extrem. Wir begleiten Euch gerne bei dem Projekt.

 

Liebe Grüße,

Markus

Krätze? Gibt es nicht mehr? Weit gefehlt!

Seit 2010 steigen die Zahlen wieder deutlich an. In 2016 gab es ca. 1100 Krätzediagnosen im Quartal in Dortmund!

Inkubationszeit: Sie beträgt bei einer Erstinfektion 2-6 Wochen. In diesem Zeitraum verspürt der Patient so gut wie keine Symptome, trägt aber bereits zur Weiterverbreitung der Krankheit bei. Erst nach dieser Zeit tritt das charakteristische Krankheitsbild auf.

Krankheitsbild: Der gewöhnliche Verlauf einer Krätze Erkrankung ist geprägt durch starken Juckreiz, der sich insbesondere nachts bis ins unerträgliche steigert. Die Hauterscheinungen können sehr unterschiedlich sein und verschiedene dermatologische Krankheitsbilder imitieren, so dass das Erkennen dieser Krankheit nicht immer einfach ist. Deshalb muss zur Abklärung der Diagnose unverzüglich ein Hautarzt aufgesucht werden.

Maßnahmen: Häufig kommt zur Therapie der Krätze der Wirkstoff Permethrin in Form einer Creme zum Einsatz. Das Mittel wird nach Anweisung des Arztes großflächig aufgetragen und nach einem Zeitraum von 8-12 Stunden gründlich abgewaschen. Trägt eine nicht betroffene Person das Mittel auf, sollte Sie dabei Handschuhe verwenden. Die Patienten sollten im Anschluss an die Behandlung frische Wäsche anziehen und die Bettwäsche wechseln.

Oft reicht eine Therapieeinheit aus. Sind nach zwei Wochen immer noch Anzeichen der Krätze vorhanden, wird der Arzt dazu raten, die Anwendung zu wiederholen. Weitere ärztliche Kontrollen finden meistens noch bis zu vier Wochen nach Therapiebeginn statt, um ein Wiederaufflammen der Erkrankung auszuschließen.

Zusätzliche sollten folgende Maßnahmen ergänzt werden:

-mindestens 1x täglich Wäschewechsel

-Bett- und Unterwäsche so heiß wie möglich waschen

-andere Textile Gegenstände in Plastiksäcken 14 Tage bei Zimmertemperatur mit relativ trockener Luft aufbewahren

-Polstermöbel gründlich absaugen und mind. 4 Tage nicht benutzen (den Staubsaugerbeutel danach unbedingt mit Handschuhen entsorgen)

-Kuscheltiere, Schuhe & ähnliches kann man bei Temperaturen unter -10 °C einfrieren

-alle Kontaktpersonen sollen Mitbehandelt werden, auch wenn Sie noch keine Symptome aufweisen