Sommer, Sonne, Sonnenschutz

Gutes Wetter ist wunderbar und auch gut für die Gesundheit, aber ein effektiver Sonnenschutz ist bei strahlendem Sonnenschein besonders wichtig. So können wir unsere Haut vor Sonnenbrand, vorzeitiger Alterung und Hautkrebs schützen. Wie das am besten funktioniert, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Produkten gibt und welche Tipps es noch zu beachten gilt, erfahrt Ihr im heutigen Blogbeitrag.

Die erste Entscheidung, vor der man steht, ist häufig sich für eine bestimmte Darreichungsform des Sonnenschutzes zu entscheiden. Gab es früher eigentlich nur Cremes, wimmeln die Regale heute nur so von Gels, Sprays, Milch und Balsam. Aber was ist eigentlich wofür? Diese Frage klären wir als erstes.

Creme: Bieten durch ihre Konsistenz und den hohen Fettgehalt häufig den besten Schutz. Der Film ist recht dick und haftet sehr gut an der Haut an und ist somit sehr haltbar. Nachteile haben Cremes bei der Verteilung, die recht lange dauert, und beim Hautgefühl. Da können sie recht schwer wirken. Ist man längere Zeit starker Sonne ausgesetzt, ist die Creme aber nach wie vor unschlagbar.

Milch: Fühlt sich viel leichter an und lässt sich gut und schnell verteilen. Dabei pflegen sie die Haut gleichzeitig. Daher ist sie perfekt für die Ganzkörperanwendung geeignet. Allerdings sollte man hier regelmäßig nachcremen, damit der Schutz gewährleistet bleibt.

Gel: Ist fettfrei und daher perfekt geeignet für Sportler und Menschen, die zu Akne neigen. Außerdem können sie so auf Emulgatoren verzichten, welche häufig für allergische Hautreaktionen verantwortlich sind. Wer zu Allergien neigt, sollte also zum Gel greifen.

Spray: Lässt sich gleichmäßig und sehr schnell verteilen. Deshalb ist ein Spray der optimale Begleiter für den Badetag am Strand. Denn nach jedem Besuch im Wasser sollte der Schutz aufgefrischt werden. Das geht mit einem Spray schnell und unkompliziert.

Ist die richtige Darreichungsform gefunden geht es als nächstes um den Schutzfaktor. Welche der richtige ist, ist sehr individuell. Denn als Grundlage zur Berechnung dient die Eigenschutzzeit der Haut. Das ist die Zeit, die die Haut bei direkter Sonneneinstrahlung ohne Schaden übersteht. Ohne Sonnenschutz! Und mit Schaden ist kein saftiger Sonnenbrand gemeint, sondern schon eine zeitweise Hautrötung. Diese Eigenschutzzeit liegt je nach Hauttyp, Vorbräunung und allgemeinem Hautzustand zwischen 10 und 30 Minuten. Ihr wisst in der Regel selber am besten, ob Ihr eher empfindlich seid oder nicht. Geht aber zur Sicherheit lieber von einem niedrigeren Wert aus.

Der Sonnenschutz macht nichts anderes, als die Eigenschutzzeit um einen bestimmten Faktor zu verlängern. Ich persönlich habe eine mittlere Eigenschutzzeit und rechne daher mit grob 15 Minuten. Eine Sonnencreme mit Faktor 8 verlängert die Zeit also auf zwei Stunden. Möchte ich 7 Stunden am Strand verbringen, komme ich um Faktor 30 nicht herum. So könnt Ihr individuell berechnen, welchen Faktor Ihr braucht. Wichtig dabei ist, dass diese Berechnung einmalig gilt. Nachcremen ist bei langem Sonnenbad unbedingt nötig, verlängert die maximale Schutzdauer aber nicht.

Ist das auch geklärt, gilt es noch ein paar andere Dinge zu beachten.

  • Sogenannte Sonnenplateaus müssen besonders gut eingecremt werden. Also Ohren, Nase oder Fusssohlen.
  • Vor einem Sonnenstich schützt nur eine Kopfbedeckung. Ein Hut mit Krempe schütz gleich Nacken und Gesicht mit.
  • Die Augen immer mit einer Sonnenbrille schützen. Dabei solltet Ihr unbedingt auf ein UV Schutzsiegel achten.
  • Kinder brauchen besonders guten Sonnenschutz. Hier bieten sich sogenannte Mineralische Filter mit hohem Schutzfaktor an. Auch spezielle UV Schutzkleidung ist für kleine Kinder super geeignet.

Also, genießt die Sonne, aber achtet auf eure Haut. Und wie immer gilt: Kommt doch einfach bei uns vorbei, dann suchen wir zusammen das richtige für Euch und eure Liebsten raus.

Euer Markus

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